Geschichte von Chongqing

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Bild des Riesenrades in ChongqingBei der Stadt Chongqing handelt es sich vermutlich um den Staat der Ba, der zwischen dem 11. und dem 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung existierte. Nach dem Untergang der Ba bekam der Bezirk den Namen Chu.

Ihren heutigen Namen "Doppelte Feier" erhielt die Stadt im Jahr 1189 unter Prinz Zhao Dun, ein Herrscher aus der Dynastie der Südlichen Song. Dieser wurde im gleichen Jahr zunächst zum König und kurz darauf zum Kaiser gekrönt, woraufhin er die Stadt nach diesem "doppelten festlichen Anlass" benannte.

Das moderne Chongqing

Im Jahr 1891 wurde Chongqing der erste Inlandshafen in China, der für den Außenhandel geöffnet wurde. Während der Zeit der Chinesischen Republik unter Chiang Kai-Shek war Chongqing vorübergehend zur provisorischen Hauptstadt von China. Die Stadt wurde wiederholt Opfer japanischer Luftangriffe während des Zweiten Weltkrieges.

Erst im Jahre 1997 erhielt Chongqing wieder den Status eines regierungsunmittelbaren Bezirks. Auf Beschluss des Volkskongresses wurden die umliegenden Kreise an Chongqing angegliedert, und der Bezirk Chongqing erhielt so seine heutige Größe.

Die Zukunft von Chongqing

Chongqing soll, so sieht es der Plan der chinesischen Regierung vor, eine Führungsrolle übernehmen bei den Bemühungen, den Westen Chinas zu entwickeln. Außerdem nimmt der Bezirk viele der Menschen auf, die durch den Bau des Drei-Schluchten-Staudamms umgesidelt werden mussten.

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