Privater Immobilienmarkt in China abgebremst
Wie Zheng Jingping, der Sprecher des nationalen Statistikamtes der Volksrepublik China am vergangenen Donnerstag mitteilte, sind die durchschnittlichen Preise für Privathäuser in China während der ersten drei Quartale 2005 um 8,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Gleichzeitig seien die Investitionen im privaten Immobilienmarkt um rund 22% zurückgegangen.
Zuvor hatte die chinesische Zentralregierung zahlreiche Eingriffe in den Immobilienmarkt Chinas vorgenommen, um den überhitzten chinesischen Immobilienmarkt abzukühlen, und das weitere Wachsen einer Spekultionsblase zu einzudämmen.
So hatte die chinesische Regierung im ersten Halbjahr des Jahres die Richtlinien zur Vergabe von Bauland verschärft. Außerdem wurden die Steuern auf Immobilienvermögen angehoben, und von Seiten der chinesischen Zentralbank wurde die Vergabepraxis für Immobilienkredite neu geregelt, so dass die Finanzierung neuer Privathäuser erschwert wurde. Gleichzeitig wurde der Kreditzins leicht angehoben auf jetzt rund 5,5%.
Aufgrund der Maßnahmen der Zentralregierung Chinas neigen inzwischen immer mehr Verbraucher zu einer abwartenden Haltung beim Neubau einer Immobilie.
Vom 25.10.2005 - 22:21 Uhr
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