3G-Mobilfunklizenzen verzögern sich

Wie die Wochenzeitung China Business Post meldet, wird die Restrukturierung des chinesischen Telekommunikationsmarktes nicht vor Ende des Sommer abgeschlossen sein. Dadurch wird sich auch die Vergabe von Lizenzen zum Betrieb von Handynetzen der dritten Generation (3G) verzögern. Die Lizenzvergabe wird gegen Ende des Jahres erwartet.

Der chinesische Telefonmarkt soll zunächst neu geordnet und effizienter gestaltet werden, bevor die 3G-Lizenzen erteilt werden. Der Restrukturierungsplan ist bereits weitgehend fertiggestellt und erwartet die Zustimmung von Seiten des Staatsrates. Die chinesische Regierung plant die Vergabe von bis zu vier Lizenzen zu einem Festpreis von € 10.000.000 bis € 20.000.000 (100 Millionen bis 200 Millionen Yuan).

Durch den, im Vergleich zu den europäischen Versteigerungen, niedrigen Lizensierungspreis soll erreicht werden, dass der Mobilfunk in den 3G-Netzen in China auch für den Verbraucher preiswert bleibt. Für den Fall dass es mehr Interessenten gibt als Lizenzen zur verfügung stehen, plant die Regierung eine Aufspaltung der Zuständigkeiten der Lizenzen. So würde ein Netz von mehr als einem Mobilfunkunternehmen betrieben werden.

Die Lizenzvergabe wird rechtzeitig erfolgen, um sicherzustellen, dass die neuen 3G-Netzte Chinas bis zur Olympiade 2008 in Peking einsatzbereit sind.


Vom 05.07.2005 - 06:00 Uhr

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