Sonderwirtschaftszonen in China

Das erfolgreiche Konzept der Sonderwirtschaftszonen gibt es heute, neben China, auch in zahlreichen anderen Ländern. Die Idee der Sonderwirtschaftszonen ist es, zeitlich begrenzt einem bestimmten Gebiet einen wirtschaftlichen Sonderstatus einzuräumen (zum Beispiel Steuerbefreiung für Investitionen) um Investitionen zu fördern.

Die ersten chinesischen Sonderwirtschaftzonen in Guangdong, Fujian und Hainan eingerichtet. Besonders die Sonderwirtschaftszone von Shenzhen ist bekannt geworden, da sie direkt an Hongkong grenzt. Vier Jahre später wurde 14 weitere chinesische Städte zu Sonderwirtschaftszonen: Dalian, Qinhuangdao, Tianjin, Yantai, Qingdao, Lianyungang, Nantong, Shanghai, Ningbo, Wenzhou, Fuzhou, Guangzhou, Zhanjiang und Beihai.

Die Sonderwirtschaftszonen in China entwickelten sich schnell zu einem Erfolgsmodell, führten aber auch zu einem wachsenden wirtschaftlichen Gefälle zwischen den Bürgern der Sonderwirtschaftszonen und denen, die außerhalb der Sonderwirtschaftszonen leben, was wiederum zu großem Migrationsdruck führt, da Wanderarbeiter auf der Suche nach Arbeit in die Sonderwirtschaftszonen drängen.

Die Sonderwirtschaftszonen dehnen sich allerding zunehmend über ihr eigentliches Gebiet hinaus aus und lassen auch zunehmend die Wirtschaft im Umland stark wachsen und vom zunehmenden Wohlstand in den eigentlichen Sonderwirtschaftszonen profitieren.

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