Arbeitsmarkt in China

Zwar gibt es in China einen seit Jahren florierenden Arbeitsmarkt — vor allem für gut ausgebildete Ingenieure und Techniker. Andererseits gibt es aber auch eine große Zahl von wenig gebildeten Wanderarbeitern, die entlang der Ostküste Chinas umherziehen auf der Suche nach Arbeit. Nach Auskunft der deutschen Bundesregierung gab es Ende des Jahres 2002 in China rund 175 Millionen arbeitssuchende Menschen.

Überblick Arbeitsmarkt China

Die chinesische Wirtschaft und auch der chinesische Arbeitsmarkt konzentrieren sich in den zahlreichen Sonderwirtschaftszonen und technischen Entwicklungsgebieten, die von der chinesischen Regierung, vor allem entlang der chinesischen Ostküste und in einigen Großstädten im Inland, seit den 1980er Jahren eingerichtet wurden. In diesen Gebieten gibt es oft einen großen Bedarf an Arbeitern und Fachkräften, sowie einen ständigen Zustrom von Menschen aus allen Teilen von China.

Wie in anderen Ländern auch, gibt es auch in China eine große Anzahl gering ausgebildeter Menschen, die sich um Arbeit bemühen. Andererseits gibt es auch einen großen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften. Die Universitäten Chinas können zur Zeit die Nachfrage nach Fachkräften jedoch nicht erfüllen.

Facharbeiter und Studenten in China

China hat das deutsche Hochschul-System, einfach alle Bewerber in die Universitäten zu stopfen, obwohl es gar nicht genug Kapazitäten gibt, bisher nicht übernommen — und wird dies wohl auch nicht tun. Statt dessen gibt es in China ein Auswahlverfahren zur Aufnahme an die Universitäten, dass sich an den Leistungen der Bewerber orientiert.

Zur Ausbildung der Facharbeiter und Techniker gibt es in China kein geregeltes Ausbildungssystem wie in Deutschland die Berufsausbildung. Statt dessen bilden sich die Mitarbeiter, ähnlich wie in den USA, in den ersten Jahren ihrer Berufstätigkeit selbstständig weiter und erreichen so, je nach Leistung, höhere Positionen mit weiterreichenden Kompetenzen und Aufgaben.

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