Verhaltensweisen in China

Verschiedene westliche Verhaltensweisen sind zwar in China bekannt, können aber trotzdem ein unangenehmes Gefühl beim chinesischen Gastgeber auslösen. Hier ein paar Tipps, worauf man achten sollte.

Schneuzen und Rülpsen

In Deutschland ist es teilweise durchaus üblich, dass man sich mit einem Papiertaschentuch in der Hand die Nase schneuzt. Selbst beim Essen im Restaurant ist das hierzulande nicht ungewöhnlich.

In China sollte man darauf verzichten, und hierfür lieber die Toilette aufsuchen.

Anders ist es beim Rülpsen. Während man dies in Deutschland nicht (mehr) tun sollte, ist es in China durchaus normal, dass man einen Rülpser herauslässt.

Als Ausländer sollte man jedoch besser darauf verzichten, in den Chor mit einzustimmen. Jedoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass das Rülpsen in China kein Zeichen für schlechte Manieren ist.

In die Augen starren

Im Westen gilt ein fester, bestimmter Blick in die Augen des Gegenüber als Ausdruck von Stärke oder aufmerksamem Zuhören. In China wird es eher als unangenehm und aufdringlich empfunden, dem Gesprächspartner zu lange oder zu bestimmt in die Augen zu gucken.

Verbeugung und Händedruck

In China kennt man zwar durchaus auch — ähnlich wie im Westen — den Händedruck zur Begrüßung, zusammen mit einer angedeuteten Verbeugung. Allerdings ist der chinesische Händedruck eher ein kurzes Ineinanderlegen der Hände. Wenn ein Chinese einen Gast aus dem Westen begrüßt, wird er einen Händedruck also durchaus erwarten. Während jedoch im Westen ein "fester Händedruck" ein Ausdruck von Stärke und Entschlossenheit ist, wird es in China als unhöflich empfunden, dem Gegenüber die Hand zu fest zu drücken.

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