Karaoke in China

Karaoke ist in China, wie auch in vielen anderen Ländern Asiens, eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Chinesen gehen abends oft nicht in die Disko oder Kneipe, sondern lieber mit einer Gruppe Freunden ins Karaoke.

In China heißt Karaoke, wegen der Umschreibung mit chinesischen Schriftzeichen, meisten Kala OK. Sehr oft sieht man in China auch die Buchstaben "KTV" an Karaoke-Bars.

Was ist Karaoke?

Beim Karaoke geht es darum, zu einer instrumentellen Begleitung berühmte Lieder nachzusingen. Meistens werden die Videos der Lieder auf einer Leinwand oder einem Fernseher angezeigt. Als Untertitel der Musikvideos wird außerdem der Liedtext eingeblendet, der gerde gsungen wird. Man muss ein Lied also nicht auswendig können, um beim Karaoke mitzusingen.

Meistens trifft man sich mit einer Gruppe voon Freunden zum Karaoke. Zusammen mietet man einen Karaoke-Raum, in dem Sofas zum sitzen und ein Couchtisch stehen. Außerdem gibt es einen Fernseher, auf dem die Karaoke-Videos gezeigt werden. Über eine Fernbedienung kann dam sich das gewünschte Lied aussuchen. Meist gibt es tausende Karaoke-Videos im Angebot.

Je nach Ausstattung hat der Karaoke-Raum ein oder mehrere Mikrofone, so dass mehrere Personen gleichzeitig im Chor Karaoke singen können. Man bezahlt Karaoke zumeist stündlich. Zusätzlich bestellt man Getränke und Kleinigkeiten zum Essen.

Das "andere" Karaoke

Da man für das Karaoke oft einen separaten, geschlossenen Raum mietet, bietet es sich natürlich an, diesen auch für andere Dinge zu benutzen als das Karaoke singen. Nennen wir es mal Karaoke und "Karaoke".

Obwohl Prostitution in China — wie in vielen anderen Ländern Asiens auch — illegal ist, gibt es natürlich trotzdem große Nachfrage, wie überall auf der Welt. Daher müssen sich Anbieter mehr oder weniger offensichtliche Tarnungen ausdenken, ob ihre Dienste anbieten zu können.

In China sind die Orte, an denen käufliche Liebe angeboten wird, normalerweise eher wenig getarnt. Sie nennen sich jedoch "Friseursalon", "Massagestudio" oder eben "Karaoke", denn offiziell sind ihre Dienste ja verboten. Jedoch keine Sorge: dass man aus Versehen in ein falsches "Karoke" geht, ohne es zu merken, ist eher unwahrscheinlich.

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